Weinheim 18. - 20. Mai 2007

An einem wunderschön sonnigen Freitag geht es dieses Jahr nicht erst im Herbst, sondern schon im Mai auf zum diesjährigen Rover-Leiter-Wochenende. Nach einer kurzen Autobahnfahrt waren wir schon in Weinheim angekommen.
Nachdem die Lebensmittel und Getränke artgerecht im Kühlschrank verstaut waren, wurde das Haus angeschaut. Küche, Aufenthaltsraum, Garten, Terrasse, Balkon, Bäder, Schlafzimmer und ein zweiter Aufenthaltsraum. Wow, reichlich Platz für reichlich Programm.
Aber bloß nichts überstürzen und in das Arbeits- und Vorbereitungs- Wochenende wurde gemütlich mit einem Tässchen Kaffee und Kuchen gestartet. Leider wurde nicht an den Zucker für den Kaffee gedacht und so landete der Zuckerguss vom Kuchen im Kaffee. Der Knaller war der Servierwagen mit dem wir das komplette Geschirr und Essen aus der Küche in den Garten haben fahren können. Über das komplette Wochenende verteilt haben wir wichtige Themen besprochen.
Hier in Kurzfassung:

  • Leitersituation nächstes Jahr
  • Herbstfest
  • Stufenwechsel
  • Sommerlager
  • Schwedenstühle bauen
  • Weihnachtsmarkt
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Stammesversammlung
  • Zeltmaterial aufräumen
  • Materialwart gewählt

Aufgrund des herrlichen Wetters haben wir dann beschlossen das Abendessen in den Garten zu verschieben. Nein, nicht das wir eh schon die ganze Zeit draußen gesessen sind, aber für das Abendessen haben wir uns dann doch für den schattigen Platz unter der Veranda entschieden. Dort ist der Holzboden gerade und der Tisch wackelt nicht so. So waren wir perfekt vorbereitet für ein Koma-Essen mit dem Raclette. Einige Zeit und tonnenweise Käse später konnten wir uns kaum noch vom Tisch wegrollen. Zum Glück gabs den Servierwagen. Der erspart einiges an Wegräum-Arbeit.
Pünktlich um 22 Uhr haben wir die Runde aufgehoben und sind….. nein, nicht schlafen, sondern nach drinnen gegangen. Dort haben wir den Abend sehr gemütlich mit Kartenspielen ausklingen lassen. Für alle die des Pokerns nicht mächtig sind, gab es auch Mau-Mau oder allseits beliebte Kartenblasen. Wie auch schon letztes Jahr gab es natürlich das geilo schmeilo Party-Karaoke. Ganz untypisch für einen solchen Abend sind die letzten und tapfersten wach-Bleiber so gegen 3 Uhr nachts nach einem Mineralwasser-Schock und dummschwätz-Anfall ins Bett gefallen. 

Tralala, es ist früh morgens. Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein. Ein neuer Tag beginnt. Die Sonne strahlt und lächelt dich an. Aufstehen!
So, oder so ähnlich wurden wir mit fröhlicher Tanzmusik geweckt, die jeder Disco hätte Konkurrenz machen können. Zumindest von der Lautstärke.
Nach gewissen Startschwierigkeiten einiger feierfreudiger Teilnehmer wurde im Garten gefrühstückt. Und wieder kam der saugeile Servierwagen zum Einsatz.
Nach dem Frühstück ging alles rasend schnell und es wurde viel gearbeitet (Themen siehe oben).
Zwischen der Kaffee- und Kuchen Mittagspause mit selbstgemachtem Erdbeerkuchen und Unmengen an Sahne (natürlich wurde vorher noch Zucker gekauft für den lebenswichtigen Kaffee) und dem Abendessen wurde nonstop gearbeitet, also wichtige Aktionen besprochen (siehe oben).
Vor dem Abendessen gings noch mal schnell einkaufen. Schließlich musste der Getränkevorrat nachgefüllt werden und für das Chili con Carne fehlte noch der Mais. Leider waren nach der Shopping-Tour gewisse Personen (hier werden keine Namen genannt) „leicht“ deprimiert aufgrund der Alterskontrolle an der Kasse….. Kopf hoch! Immer als Kompliment verstehen wenn man viel jünger geschätzt wird… ;-)
Auch dieser Abend verging wie im Flug. Die Arbeit liegt schon zum größten Teil hinter uns und der Abend ruft verlockenderweise nach lustigen Kartenspielchen und einer Digitalkamera die ständig Fotos machen wollte.
Die Sonne war zwar schon lange untergegangen als der örtliche See uns zu einem (natürlich nur aus hygienischen Gründen) Besuch einlud. So genossen wir dort unter sternenklarem Himmel die Nacht. 

AAAHH!!! Was ist das??? Musik? Nein, Lärm! Und Sonnenlicht. Wer will mich hier ärgern? Achso nein, das ist der hyper motivierte und gaaarnicht schadenfrohe Weckdienst. Gestern war der lärmende Wecker noch lustig, aber heute aus unerfindlichen Gründen total furchtbar und bereitete dem Großteil der Teilnehmer starkes Kopfweh.
Das hielt uns aber nicht davon ab, mit dem Servierwagen ein köstliches Frühstück im Garten aufzutischen.
Außer der restlichen Arbeit galt für den restlichen Sonntag: Sonne ins Gesicht scheinen lassen, Frühstück genießen, Haus aufräumen (hoch lebe die Geschirrspülmaschine und der Servierwagen) und Zimmer in Ordnung bringen.
Nach einer kurzen Heimfahrt und noch einigen Abschiedsfotos war das wunderschöne und sehr erfolgreiche Wochenende schon vorbei.

Danke an alle die dabei waren! 

 

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