Am Samstag, den 29. Juli trafen wir uns um 7:00 Uhr am Pfarrheim. Wir beluden den Bus und machten uns dann um 7:30 Uhr auf den Weg zum Bezirkslager nach Rüthen. Nach etwa 4 Stunden erreichten wir unser Ziel, luden den Bus wieder aus und machten uns mit dem Gepäck auf den Weg in Richtung des Platzes, der uns zugeteilt wurde. Mit uns waren noch acht weitere Stämme dabei, die ihre Zelte auf ihren gekennzeichneten Plätzen aufbauten.

Der nächste Tag begann mit einer gemeinsamen Eröffnungsfeier mit einem kleinem Gottesdienst, bei dem alle neun Stämme anwesend waren. Jeder bekam am Ende ein Bändchen, auf dem 3 Kugeln in unterschiedlichen Farben aufgefädelt waren. Bis zur Abschlussfeier sollte jeder drei weitere Personen mit dem selben Bändchen finden. Was dann noch auf uns wartete wurde zu Beginn noch nicht verraten. Den Rest des Tages verbrachten wir in unserem Stamm. Wir spielten ein Stationenspiel, bei dem es um gegenseitiges Vertrauen ging und schlossen den Tag mit einer gemeinsamen Nachtwanderung ab.

Tags darauf gab es den ersten Motto-Thementag, bei dem alle Stämme in gemischte Teams aufgeteilt wurden. Ziel war, dass jedes Team eine Stadt bauen sollte, mit dem an den Stationen erspielten Material.Am Dienstag ging dieses Spiel dann weiter. Zudem gab es an diesem Abend die sogenannten „offenen Kochtöpfe“. Das bedeutete, dass jeder Stamm ein Essen kochte und man dann herumlaufen und davon probieren konnte.

Am nächsten Tag hatte jeder Stamm Zeit eigenes Programm durchzuführen. Wir spielten ein Spiel namens „Schlag den Leiter“, bei dem die Kinder in Gruppen zu Stationen gehen unddort ein Spiel gegen einen von uns Leitern gewinnen mussten. Nach dem Mittagessen ging esweiter mit einem Bilder-Emotionsspiel. Man zog jeweils einen anderen Stamm und eineEmotion und ging dann zu dem jeweiligen Stamm, um ihm die gezogene Aufgabevorzuführen. Die Reaktion darauf fotografierten sie dann, wodurch sehr schöne und lustigeBilder entstanden.

Donnerstags hatten wir auch eigenes Programm geplant. Am Abend fand das sogenannte„Bergfest“ statt. Dort konnten die Kinder verschiedene Spiele spielen und die Erwachsenenließen den Abend dann noch in der „Recyclebar“ ausklingen.

Am darauffolgenden Tag ging es für die Jupfis, Pfadis und Rover auf den Hike. Sie wurden inGruppen mit anderen Stämmen gemischt. Die Wölflinge hatten ein eigenes Programm. Siemussten in Gruppen Aufgaben bewältigen und konnten sich dadurch Karten erspielen, die sieam Ende für Zutaten einlösen konnten. Dann wurde in den Gruppen bei jeweils einem Stamm mit dem erspielten Essen gekocht und natürlich gemeinsam mit allen probiert. Die Jupfishiketen in ihren Gruppen zu einer Hütte in ... und übernachteten dort gemeinsam. Die Pfadisliefen in Gruppen alleine ohne Leiter los. Am Abend kamen die jeweiligen Leiter dazu undverbrachten ihn dann gemeinsam mit ihren Pfadis. Der Roverhike lief etwas anders ab. Wiedie anderen wurden auch sie zunächst in Gruppen eingeteilt und mussten alles auf dem Hikemit ihrer schwächeren Hand bewältigen, da die andere tabu war. Die Rover übernachteten nicht und kamen so noch in derselben Nacht zurück.

Der nächste Tag begann leider sehr regnerisch, weshalb wir mit dem Programm für die Wölflinge nicht gleich beginnen konnten. Im Laufe des Tages wurde es besser und wir konnten etwas unternehmen. Zudem trafen nach und nach die anderen wieder auf demZeltplatz ein und erzählten von ihrem Hike. Abends wurde dann gemeinsam mit allen Stämmen gegrillt und so ließen wir den Abend ausklingen.

Sonntags nach dem Hike wurde erst einmal ausgeschlafen. Jeder Stamm hatte wieder Zeitetwas intern zu spielen. Wir bemalten alle zusammen Eier und pflanzten darin Kresse an, diewir dann natürlich am Ende an die Kinder als Erinnerung für zu Hause verteilten. Mittagswurde das Wetter sehr gut, sodass wir beschlossen, einen Wassertag zu machen. Erst wurdenein paar kleinere Wasserspiele gespielt und am Ende noch die Wasserrutsche. Wir legtenPlanen auf einem Abhang aus und kippten Wasser und Seife darüber und rutschten dann den Abhang hinunter. Am Abend gab es das sogenannte „Campfire“ für alle Stämme, das von unsorganisiert wurde. Jeder Stamm hatte einen Programmpunkt vorbereitet und wir genossen diesen gemeinsamen, sehr lustigen Abend.

Nach dem anstrengenden Tag zuvor begann dervorletzte Tag mit einem gemeinsamen Frühstück mit allen anderen Stämmen. Jeder brachteetwas mit und durfte sich bei den anderen Stämmen bedienen. Mittags spielten wir mit demStamm Sinsheim-Rohrbach unser beliebtes „3 Burgen-Spiel“. Abends gab es eineAbschlussfeier, bei der wir uns in unseren Teams von der Eröffnungsfeier trafen, unserschönstes Erlebnis auf eine Karte schrieben und dieses den anderen mitteilten. Wir banden dieKarten an Ballons und ließen diese dann alle zusammen auf 1, 2, 3 steigen. Anschließendspielte noch eine Coverband. Und so war auch der letzte Abend schon wieder vorbei.Dienstagmorgen frühstückten wir erst einmal in Ruhe, verteilten noch die Lagerurkunden undAufnäher und begannen dann mit dem Abbau. Gegen 12:00 Uhr kam unser Bus und wirbegannen ihn zu beladen. Dann machten wir uns auch schon auf den Heimweg und trafengegen 18:00 Uhr in Ketsch am Pfarrheim ein. So war unser sehr gelungenes Sommerlagerleider schnell vorüber und wir freuen uns alle bereits jetzt auf nächstes Jahr.

Tamara

 

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