11.-22. August 2009 in Oberried

www.jugendzeltplatz-oberried.de

Pfadfinder SoLa 09 im Schwarzwald

Am Dienstag, den 11. August 2009, fuhren wir (ca. 20 Pfadfinderinnen und Pfandfinder aus Ketsch) mit Zug und Bus von Schwetzingen aus zum Jugendzeltplatz Stübledobel Hintertal in Oberried. Das Wetter bei der Anreise war schön, und blieb es fast auch die ganzen nächsten 12 Tage. 
Als wir ankamen, bauten wir die Zelt auf. Auf dem Zeltplatz gab es einen Unterstand, Holzbänke zum Essen, einen Waschraum für Mädchen und einen für Jungen, ein Küchengebäude und eine Feuerstelle. Vier verschiedene Dienste wurden eingeteilt: Spüldienst, Nachtwache, Holzholdienst und Küchendienst.
Direkt neben dem Zeltplatz war ein Bach, der Wald  und ein Volleyballfeld. Oft machten wir Geländespiele. Unser Motto war dieses Jahr „Hexen und Zauberer“. Jeder hatte ein Kostüm dabei und wir bastelten aus Luftballons und Zeitungen fantastische Tiere.   
Unseren ersten Ausflug machten wir am Freitag in einen Freizeitpark, den Steinwasenpark.  Das Beste dort war „der Gletscherblitz“, eine Art Achterbahn!
Am Wochenende besuchten uns unsere Eltern, manche übernachteten auch. In dieser Nacht kam es zum ersten Mal zum „Bannerklau“ durch nachkommende Pfadfinder. Am Sonntag fand ein Jubiläumsgottesdienst  „25 Jahre Don Bosco Ketsch“ statt.
Von Montag bis Mittwoch darauf machten wir unseren Hyke. Das ist eine Wanderung mit Übernachtung, bei der man nur Kleider, Schlafsachen und Verpflegung mitnimmt. Zelte hatten wir nicht dabei, deshalb mussten wir uns abends einen Schlafplatz suchen. Die Jupfis (Jungpfadfinder, 2. Stufe) mit den Pfadis (Pfadfinder, 3. Stufe) gingen zusammen mit ihren Leitern und den Rovern (4. Stufe) los, die Wös (Wölflinge, 1. Stufe) mit ihren Leitern am Dienstag. Am Mittwoch sollten wir uns alle am Schwimmbad in Kirchzarten treffen. Ich selbst bin Jupfi; der erste Tag war sehr anstrengend, die Nacht über schliefen wir auf einem Bauernhof. Der zweite Tag war einfacher; am Abend kamen wir am Schwimmbad an und durften dort kostenlos auf dem Campingplatz schlafen. Die Wös übernachteten nur einmal, im Garten des Bürgermeisters. Den nächsten Tag verbrachten wir im Schwimmbad. Am Abend fuhren wir mit dem Bus zum Zeltplatz zurück.
Am letzten Abend fand ein Bunter Abend statt. Wir hatten uns zuvor in Gruppen eingeteilt, von denen jede etwas vortrug, z.B. ein Lied über´s Lager. Die Leiter veranstalteten auch  sehr lustige Dinge, unter anderem gaben sie jedem von uns einen passenden Lagernamen.  Am Samstag, den 22. August, bauten wir die letzten Zelte ab und brachen nach Hause auf.
Insgesamt fand ich das Lager sehr, sehr schön, vor allem, weil wir dieses Jahr nur mit unserem Stamm Don Bosco unterwegs waren. Wir hatten viel Spaß!

Marie „Smilla“ Törnig (11Jahre)