T.I.R & Friends war dabei

Der Anfang

Ein Plakat im Dezember 1998 tauchte in unserem Gruppenraum auf. 40 Wagen westwärts. Was ist das? Sollen wir da mitmachen, stellten wir uns die Frage in unserer Roverrunde T.I.R. des Stammes Don Bosco aus dem Bezirk Kurpfalz der Diözese Freiburg.
T.I.R. das heisst "The Irjog Rover", wobei anzumerken ist, das Irjog ein selbsterfundenes Spiel von uns ist. T.I.R. das sind Christian Burkard (Börkl), Ester Gabor (Ester), Michael Knobloch (Michel), Thomas Reinmuth (Lego), Christian Melzer (Melzer), Markus Trapp (Oger) und Mathias Wolf (Matsches).

Die ersten Spinnereien fingen an und bald waren wir sicher: da machen wir mit! Die anderen Roverrunden wurden auch gefragt und viele fanden die Idee super. Leider konnte nur Rainer Dörr (Plan) sich hundertprozentig Zeit nehmen um auf die Tour mitzugehen. Andere wollen uns auf jeden Fall besuchen.


Tag X im März

Der Bauwagen wird angeliefert. Für 100,00 DM bekammen wir einen 7m langen und 2,5m breiten Bauwagen von der Firma Sax & Klee Mannheim. Leider ist er mit einer Duckluftbremse ausgestattet. Kein Problem, dachten wir, später sollten wir aber eines Besseren belehrt werden. Er sah von aussen gut aus und besteht komplett aus Holz.


Vorbereitungen

Zwischen März und Juni
war neben den Arbeiten auch der Auftakt in der Pfalz gewesen, bei dem bei Börkl, Michel und Lego die Flammen der Begeisterung so richtig entflammt wurden (trotz klirrender Kälte).

Die ersten Arbeiten wurden am Bauwagen durchgeführt. Benötigt wurden vor allem ein dicker Hammer, eine Beisszange und ein fetter Schraubenzieher. Die Innenverkleidung wurde herausgerissen, ebenso wie Decke und Fussboden. Feuchtigkeitflecken traten hervor und massiver Wassereinbruch hatte Teile der rechten Seitenwand und des Fussbodens aufgelöst. 
Die ersten Beziehungen wurden spielen gelassen um kostengünstig Baumaterial zu besorgen. Dank an dieser Stelle an den Holz Scherr in Ketsch der uns ettlich Materialien zur Verfügung stellte und Arbeiten erledigte. Teile der Aussenwand wurden entfernt und das Gerippe erneuert. Zwischendurch brach an einer Stelle der Boden durch und neue Bodenplatten wurden eingezogen. Durch die massive Beschädigung der einen Seitenwand hing das Dach an der einen Stelle durch, da die Wand nach aussen abkippte. Die Arbeiten an der Wand wurden nach eineigen Samstagen abgeschlossen. Die Bretter des Wagens wurden alle abgeschliffen und mit einer grasgrünen Farbe gestrichen. Der optische Eindruck hatte sich endlich zum positiven gewandelt, vor allem, weil wir dachten ein grosses Stück weitergekommen zu sein. 
Prüfungen und viel Arbeit im Privatleben von uns liessen die Arbeiten schleppend vorankommen. Grössere Bedenken traten wegen der Beschaffung des Zugfahrzeuges auf, immernoch gab es Absagen und kein Fünkchen Hoffnung. 


Der Juli

Die Zeit wurde knapp und der Ausbau hektischer. Innen zogen wir die Platten für die Wände ein, was aber oft am Nachschub von gespendetem Baumaterial stockte und der noch nicht vorhandene Traktor machte immer mehr Sorgen. Die Gerüste für den Materialraum und den Schrank wurden aufgestellt. Zwei Querstreben ziehen die Wände oben um sageundschreibe 20cm! zusammen. Das Dach ist wieder gerade und ein Stützbalken mit Pfeiler wird aufgerichtet. Regalbretter werden eingeschraubt, das Thekengerüst fertiggestellt und alles für einen Traktor mobilisiert.


Die Tour

Samstag, 24.07.99
bis auf die Wand zum Materialraum und der Theke wurde alles tapeziert (es wird wohnlich) 

Sonntag, 25.07.99
Wohlverdiente Pause zur Pflege der Verwandschaft und Freundinnen.

Montag, 26.07.99
Das Laminat wurde verlegt und die restlichen Regale angebracht. Keine Nachricht vom Bürgermeister der uns den Unimog der Gemeinde geben will, Resignation tritt auf, die Frage, ob die Aktion mit uns stattfindet wird immer öfters gestellt.
Sperrmüll in Ketsch, wir fanden Schranktüren, eine Thekenplatte und eine Couch mit Schubladen. Ebenfalls die Superliegen, die ideal zum Relaxen sind.

Dienstag, 27.07.99
Alles Klar, die Zusagen vom Landwirtschaftlichen Maschinenverleih Kirsch steht. Wir bekommen einen Traktor mit dem ersehnten Druckluftanschluss. Die Vorbereitungen schnellen von Null auf Hundert. Es geht los. Der Traktor und der Anhänger müssen noch angemeldet werden. Diese Kosten müssen wir selbst tragen, den Traktor bekommen wir umsonst, sofern wir Werbeplakate aufhängen. Alles kein Problem, solange wir nur mitfahren können.
Der restliche Wagen wurde tapeziert nachdem die letzten Bretter eingebaut wurden und der Boden ist nun auch komplett verlegt. 

Mittwoch, 28.07.99
Die Versicherung wird abgeschlossen, der Traktor bekommt Tüv. Essen wird eingekauft und aus dem Materialkeller die Kochutensilien besorgt. Zuhause wurden in aller Schnelle die Taschen gerichtet und die Sachen eingeladen. 

Donnerstag, 29.07.99
Michel holte den Traktor in Heddesheim ab, Lego meldete die Maschinen auf dem Amt an, Katrin und Börkl besorgten die letzten Baumaterialien um die Decke während der Fahrt zu befestigen. Geplant war die Abfahrt kurz nach dem Mittagessen. Verabschiedet von den daheimgebliebenen Freundinnen machten wir uns (Michel, Börkl, Rainer und Lego) auf den Weg. Dieser führte uns als erstes zum Getränkehändler, wo wir die bestellten Guinnesfässer abholten. Im Pfarrheim luden wir den Kühlschrank ein. Bei Oger, der wegen seiner Klausuren zuhause bleiben musste, füllten wir nochmals die Reifen auf. Michel lud noch 3 fette40bau1 Kisten bei sich ein. Immer noch in Ketsch stellten wir fest, das wir gar kein Gas mithatten. Als dieses gekauft war und noch Kreide gefunden wurde, gings um 17.00 Uhr los.
Michel und Katrin im Traktor, Lego, Rainer und Börkl auf den Rädern hinterher. Über den Rheindamm fuhren wir nach Altlussheim. Dort die richtige Abbiegung verpasst mussten wir in Neulussheim wenden. Das war eine ziemliche Anstrengung, da die Seitenstrasse sehr zugeparkt war. Weiter gings bis nach Germersheim, wo wir den Rhein überquerten und Offenbach an der Queich ansteuerten. Bis zum ersten Lagerplatz waren es dann 54km und wir Fahrradfahrer erschöpft, aber am Ziel unserer Anstrengungen angekommen sind.
Der Lagerplatz ist riesengroß, rechts und links standen schön bunt angemalte Wägen, Musik und Lichter verteilten sich über den Platz. Am Ende des Weges stellten wir uns auf. Silke kam auch zu Besuch, während wir uns erstmal auf die Liegen legten um zu relaxen.
Nach einem langen Abend legten wir uns unter den Bauwagen und erholten uns von einem heissen, anstregendem Tag.

Freitag, 30.07.99
Offenbach an der Queich
Der erste Tag ohne Stress, nein, dafür ist noch zuviel zu tun. Nach dem Frühstück wird gespült und die Baumaschinen ausgepackt. Wir fangen an die Holzdecke einzubauen. Ebenfalls wird aussen das Vordach aufgestellt, um nicht dauernd in der glühenden Sonne zu stehen. Während des Tages lernen wir viele nette Leute kennen, und insgesamt sind ca.42 Bauwagen am Start, wobei hier einer sehenswerter als der andere ist, unserer voran der schönste! Es gibt eine Post, einen Schönheitssalon, sämtliche Bars von München bis nach Irland, ein Rathaus, ein feines Restaurant in
dem Candellight dinner angeboten werden, eine Westernbar mit Lifemusik, ein Überraschungswagen bei dem man sich die Haare schneiden lassen kann, zwei echte Hexen, einen Waschsalon, usw...
Der Abend endete wie wohl noch öfters am Lagerfeuer. 


Samstag, 31.07.99
Fahrt von Offenbach nach Neustadt an der Weinstrasse
Die Fahrtstrecke lässt viel erwarten. Die Steigungen sind gering, die Landschaft schön. Der Neue Platz ist ein Abenteuerspielplatz mit nur 2 Toiletten für alle 300 Teilnehmer. Das hieß Schlange stehen und Planung im Voraus. Nach dem die knappe Einfahrt ohne Probleme gemeistert wurde, rangierten wir unseren Wagen 20min. lang auf dem Platz, bis er endlich günstig dastand. Nach dem knappen Aufbau packten wir die Kreissäge und den Tacker aus. Lego und Rainer fertigten die Holzdecke, Katrin sägte die Bretter. Börkl und Nicole malten Lilien und den DPSG Ketsch Schriftzug auf. Michel war mit Silke in der Ente einkaufen. Diese wurde in der Nacht aufgebrochen und der Inhalt im Weinberg verteilt. Ebenfalls wurden 2 Fahrräder gestohlen. Diese Aktionen forderten eine Nachtwache, die fortan auch den Wagentreck beschützte. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde das Lagermagazin Trexxion auf der Großbildwand gezeigt. Und durch die großen Lichtanlagen einiger Teilnehmer hatte man das Gefühl inmitten eines Zirkuses zu stehen.

Sonntag, 01.08.99
Fahrt von Neustadt nach Bad Dürkheim
Wieder durch kleinere Ortschaften und Weinreben campten wir auf einem etwas staubigen Platz. Nicole B. verliess uns Mittags, Silke und Katrin gegen Abend. Dafür trafen Didi mit Freundin und Kessel ein, die uns einen Besuch abstatteten. Im Pub erkannten wir die ersten Stammkunden und das erste Faß war leer. Ebenfalls gab es Zeit sich andere Projekte anzuschauen und meine Leute kennenzulernen.

Montag, 02.08.99
Fahrt von Bad Dürkheim nach Altleiningen
Diese führte uns richtig in die Pfälzer Berge und gleich am Anfang der Strecke gab es eine heftige Steigung, die uns zum Schwitzen brachte. Duch die geringen Wegmöglichkeiten traf man immer wieder auf Bauwägen und kleinere Kolonnen säumten den Weg. Der Platz in Altleinigen war länglich, dafür aber mit viel Schatten. Unser Pub lag exakt in der Mitte der Aufbauten. Die erste Hochzeit am Rathhaus fand statt, wobei sich 2 Frauen das Ja-Wort gaben. Im örtlichen Sportverein konnte man ausgiebig Duschen und ein Lagerfeuer und Stefan mit der Guitarre ließen den Abend in romantischer Stimmung ausklingen.

Dienstag, 03.08.99
Rasttag in Altleiningen
Schön, das diesmal das morgedliche Zusammenräumen entviel. Zwar waren Wolken aufgezogen, doch die Stimmung wurde nur durch die nächtlichen Ereignisse getrübt. Der Italiener vom Sportverein hatte in der Nacht zuviel getrunken und angefangen zu randalieren. Es ging soweit, das er von der Polizei verhaftet wurde. Geschiet ihm recht, da er mit einem Panda über den Zeltplatz rasen wollte. Von der Feuerwehr wurde eine "Wasserwand aus Wasser" aufgebaut, wobei es zusätzlich anfing zu tröpfeln. Erfreut durch die Abkühlung liesst es sich entspannt ausruhen. Rainer uind Börkl schauten sich noch die Umbauarbeiten der Burg Altleinigen an und genossen die kurze aber Steile Abfahrt auf dem Rückweg.

Mittwoch, 04.08.99
Fahrt von Altleiningen nach Rockenhausen
47km dauerte diese, wobei die meiste Zeit grosse Hügel erklommen wurden. Während der Fahrt riss bei einem Wendemanöver bei einem Supermarkt das Lichtkabel des Hängers ab. Nach einer kurzen Reparaturpause ging es weiter. Die einzige Entschädigung für die anstrengende Etappe war die fast 10km lange Abfahrt am Ende und der Besuch des Schwimmbades. Auf dessen Parkplatz bauten wir im Staub unsere Wagenburg auf. Nach einem guten Abendessen (Spaghetti Bolognese) tranken wir noch einen Whisky und hielten prompt ein Nickerchen. Aufgeweckt durch unseren Freund Martin richteten wir unser Nachtlager ein und schliefen erneut.

Donnerstag, 05.08.99
Von einer ruhigen Nacht konnten nur Michel, Rainer und Börkl reden, da sie diese im Bauwagen verbrachten. Lego und Nicole W. schliefen in der Nähe des Tennisplatzes wobei ein Licht mit Bewegungsmelder sie 3 mal weckte. Ebenfalls durch den aufkommenden Regen flüchten sie unter den Bauwagen.

Fahrt von Rockhausen nach Weilerbach
Nach einem knappen Frühstück starteten wir sofort und als erster Bauwagen verliessen wir den Platz in Rockenhausen. Die zurückzulegende Strecke war nicht so weit, doch schöne Steigungen waren auch vertreten. Leider trennten sich der Traktor und die Radfahrer nach 2/3 des Weges. Während der Radfahrt ohne Karte trafen wir auf andere Pfadis und gemeinsam suchten wir den richtigen Pfad. Dieser führte uns über eine Sandsteinwüste, Fahrradwege, die einfach aufhören und nette Feldwege. 
Der Platz in Weilerbach lag mitten im Freibad. In 3 Kreisen bauten wir die Wägen auf um für den nächsten Tag gerüstet zu sein. Während des Aufbaus treffen Nicole und Kathrin ein, die über das ganze Wochenende bei uns bleiben sollten. Diesmal ist sogar für ein Federball- oder Volleyballmatch auf den Sandplätzen des Freibades Zeit gewesen. Abends gab es Schinkennudeln. Mangels Kundschaft war im Pub wenig los und jeder kann sich an diesem Abend eine passende Mütze Schlaf genehmigen.

Freitag, 06.08.99
Rasttag in Weilerbach
Dort fand das alljährige Spielefest statt, an dem wir uns ebenfalls präsentierten. Es gab ein Kasperletheater, Wester'n Games(Hufeisenwerfen, Wasser-Colt schiessen,...), bei denen wir stark mithalfen und die normalen Projekte. Zahllreiche Besucher schauten sich in unsere Wagenburg um und vor allem die kleinen waren begeistert. Das Freibad war bis 23Uhr geöffnet und ermöglichte Flutlichtschwimmen. Danach gab es die neueste Ausgabe von Trexxion auf der Leinwand und mit einem einbrechenden Regenguß verzogen sich alle ins Trockene. 

Samstag, 07.08.99
Den Platz in Weilberbach zu verlassen war nur unter gemeinsamer Anstrengung möglich. Der Platz war durch den Regen aufgeweicht und alle Wägen wurden per Hand vom Platz geschoben. Dafür gab es aber genug Zeit, da uns erst ab 16Uhr die Fahrt nach Kaiserslautern genehmigt wurde. Dort stellten wir uns auf den Festplatz und bauten eine schöne Wagenburg auf. Stefan kam zum Besuch und duch grenzenlosen Strom wurde kräftig bis in die Nacht gefeiert und Guinnes ausgeschänkt. Am Abend tanzten einige Peruanerinnen die typischen Tänze ihrer Kultur. Es wurde Geburtstag gefeiert und viel gelacht.

Sonntag, 08.08.99
Dank eines günstigen Platzes an der Straße starteten wir als erster Bauwagen vom Platz in Richtung Bruchmühlbach-Miesau. Dabei rammten wir leicht ein Straßenschild. Die Strecke war sehr gerade und die Fahrradfahrer hatten ein einfaches Spiel. Die Strecke war nicht zu lang und der Platz war um einiges besser als der Messplatz in Lautern. Michel zerschlug ettliches Holz für das Lagerfeuer. Am Abend fuhren Rainer, Lego und Börkl mit dem Traktor ins Autokino. Wild Wild West mit Will Smith lief dort. Die Besitzerin wollte unseren Traktor hereinlassen, da der Aufbau so hoch ist. Ihr Mann aber doch und ein lustiger, jedoch nicht so witziger Film den wir auf dem Traktor erlebten verkürzte den Aben. Michel wollte sich auf dem Platz entspannen, doch durch das regneriche Wetter fanden sich viele im Irish Pub ein und der hatte alle Hände voll zu tun. Da einige komische Gestalten in der Nähe des Platzes herumlungerten gab es wie immer eine Nachtwache, wobei sich Lego und Börkl von 3 bis 5 Uhr die Nacht um die Ohren schlugen. Zuvor wurde mit Rainer noch Scat gekloppt. Und Nachst spielte ein Typ sein Superlied im Auto vor, was zwar eine Abwechslung bei der Nachtwache, musikalisch aber schrecklich war.


Montag, 09.08.99
Die letzte Etappe - das Ende des Trecks nähert sich. 
Diesmal verlief die Fahrt nicht so reibungslos wie sonst. Es gab eine gebrochene Felge, einen Platten, ein Trecker musste angeschoben werden und auf dem Platz stiegen beim Traktor des Dokuwagens, wegen eines Kabelbaumbrandes, Rauchwolken auf. Unser Ketscher Gespann fuhr wieder ohne Probleme und Michel konnte mit Börkl mal wieder eine Trainigseinheit für die Handballsaison verbuchen.
Auf dem Platz des Hasenvereins in Rodalben drängen wir uns auf kleinen Terassen. Leider waren die großen Wägen leicht ausgegrenzt und nur wenige fanden den Weg zum Pub, der Weintankstelle und dem Biergarten.


Dienstag, 10.08.99
Kurz von 12Uhr wurden wir im Irish Pub erst mal wieder lebendig. Der Kaffee half zwar, doch die Tour steckt uns allen in den Knochen. Rainer verabschiedete sich nach dem Frühstück. Er fuhr die ganze Strecke von Rotalben nach Ketsch mit dem Fahrrad zurück. 105km in nur 5 Stunden. Da hatte er was zu strampeln. Mittags kam Nicole an und mit ihrem Auto wurden die letzten Lebensmittel besorgt. Ebenfalls 30 CD-Rohlinge um uns mit guter Musik zu versorgen. Wir hatten halt alles dabei. Das Essen war hauptsächlich für den Bunten Abend. Jede Gruppe musste Essen vorbereiten und dies wurde aufgetischt auf einer rießigen Tafel. Alle aßen gemeinsam. Wir brachten Salat und Quark mit Obststücken mit. Gestärkt durch das große Mahl, zeigte das Dokuteam auf der Leinwand die Aufzeichnung des Südwestfunkes RP über unseren Wagentreck nach ettlich anderen Berichten. Der nächste Programmpunkt war die Dankung an die Aktionsleitung und des Treckrates, der die Interressen von uns während der Wagenwanderschaft übernahm. krönender Abschluß war die Band X aus Y, die bis 1 Uhr spielte und uns einen tollen musikalischen Abschied bescherte. 


Mittwoch, 11.08.1999
Der letzte Tag. Nach einer verregneteten Nacht sah es nach kurzem Schlaf gut für die Sonnenfinsternis aus. Die geplante Morgenrund fand nicht statt, da wie immer alle sehr spät aufgestanden sind. Nach den ersten Aufräumarbeiten fand auf dem Vorplatz eine Reflexion statt, wobei 40WWW als super empfunden wurde. Viele wollen eine Wiederholung des ganzen wollen wir hoffen das dies in ein paar Jahren ermöglicht wird.
Nach 11 Uhr bereiteten sich alle auf die anstehende Sonnenfinsternis vor. Der Beginn war wirklich faszinierend wie sich der Mond vor die Sonne schob. Leider verschoben sich auch schwarze Wolken und zwar direkt über uns. Die Schleusen öffneten sich und es regnete ununterbrochen. Gut das wir im Kernschatten lagen und eine atemberaubende Nacht am Tag erlebten. Es war wirklich total dunkel geworden.
Für die Dokumentation wurden wir noch mit unserem Wagen gefilmt und spielten Irjog im Grass. Danach gingen wir zum Endspurt über. Alles wurde eingelagen und für die lange Heimfahrt gut verstaut. Gegen 15Uhr waren wir bereit zur Abfahrt, mussten aber den Weiterstädtern noch helfen das Zelt zusammenzulegen. Bei der Fahrt auf den Weg hat es uns schiergar noch den Bauwagen zerlegt. Da wir nur schräg den kleinen Hügel hochfahren konnten, hob sich der Aufbau vorne um 7cm! an. Er setzte sich aber wieder richtig auf seinen Platz und die 100km lange Heimfahrt konnte beginnen. Börkl und Nicole fuhren im Auto, während Lego ud Michel im Traktor fuhren. Letztere näherten sich Speyer im Zickzackkurs an und gegen 19.30Uhr stand der Bauwagen wieder in Ketsch. Nach einer notwendigen Dusche ging es noch zum Ketscher Backfischfest, wo wir Matsches und Oger von unserer tollen Tour durch die Pfalz berichteten.

40ww